Interne Revision & Expertenwissen Österreich 2026/2027: GIAS, § 42 BWG und DORA
Zertifizierte Weiterbildung und Updates für die Interne Revision in österreichischen Instituten und Unternehmen – mit S+P Zertifikat.
Ob fundiertes Update zu den neuen Global Internal Audit Standards, agile Prüfungsmethodik oder vertieftes Expertenwissen zur Prüfung von IT- und ESG-Risiken: Hier bündelt fortbildung-wien.at alles, was du 2026 und 2027 für eine moderne, prüfungssichere Interne Revision in Österreich brauchst.
Offene Prüfungsflanken oder standardkonforme Revisionsexzellenz?
Als Revisorin oder Revisor stehst du in der dritten Verteidigungslinie – und damit besonders im Blick von Geschäftsleitung, Prüfungsausschuss und Aufsicht. Veraltete Rahmenwerke und manuelle Stichproben bergen das Risiko, dass kritische Feststellungen unentdeckt bleiben, bis der Bankprüfer oder Abschlussprüfer die Lücke findet. Die zertifizierten S+P Updates vermitteln dir die Sachkunde zur Umsetzung der Global Internal Audit Standards und führen deine Arbeit von der punktuellen Stichprobe zur datengestützten Vollprüfung.
Mit dem S+P Revisions-Framework und der Tool Box erstellst du risikoorientierte Prüfungspläne und nachweisfähige Berichte:
GIAS & § 42 BWG
Setze die neue Domänenlogik der Global Internal Audit Standards um und verbinde sie mit den österreichischen Anforderungen aus § 42 BWG und den FMA-Mindeststandards für die interne Revision – auch für Unternehmen der Realwirtschaft anschlussfähig.
Agile Prüfung, KI & IT-Audit
Ersetze fehleranfällige Stichproben durch datengestützte Analysen großer Datenbestände – und prüfe die digitale Resilienz nach DORA und NISG 2026 souverän.
ESG-Prüfung & Nachhaltigkeit
Mach die Nachhaltigkeitsberichterstattung prüfungsfest: sichere Auditierung nach CSRD und den europäischen Berichtsstandards, bevor die Abschlussprüfung Mängel feststellt.
Der Standardwechsel ist da – und er verändert die Struktur
Die GIAS lösen das bisherige Rahmenwerk ab und ordnen die Anforderungen neu. Wer weiter gegen die alte Logik prüft, arbeitet an der Konformität vorbei.
Besonders relevant für Österreich: Die interne Revision bildet im Modell der drei Verteidigungslinien die dritte Kontrollinstanz. § 42 BWG verlangt eine unmittelbar den Geschäftsleitern unterstehende Einheit, die quartalsweise auch dem Vorsitzenden des Aufsichtsorgans und dem Prüfungsausschuss über Prüfungsgebiete und wesentliche Feststellungen berichtet. Die GIAS liefern die Methodik, mit der du diese Pflichten nachweisfähig erfüllst.
Update oder Fundament – was braucht deine Revision?
Zwei Wege, ein Ziel: eine standardkonforme, prüfungsfeste Interne Revision. Finde in 30 Sekunden heraus, welcher Weg zu deiner Situation passt – das vollständige Seminarangebot mit allen Terminen wartet direkt darunter auf dieser Seite.
Dein Weg: Update & Tool Box
Du hast Revisionserfahrung und willst nicht länger gegen ein überholtes Rahmenwerk prüfen. Du suchst ein gezieltes Update zu GIAS, CSRD und DORA – inklusive dokumentierter Fortbildung.
Passt zu dir: Seminar mit Zertifikat (1 Tag) – Fokus Update & Tool Box, inklusive Digital Badge für LinkedIn. Alle Termine findest du weiter unten im Seminarangebot.
Dein Weg: Sachkunde & Fundament
Du arbeitest dich neu in die Interne Revision ein und baust dir ein standardkonformes Fundament auf – von der Revisionsstrategie über den risikoorientierten Prüfungsplan bis zum belastbaren Bericht.
Passt zu dir: Zertifikats-Lehrgang (2 Tage) – Fokus Sachkunde & Revisionsfundament. Alle Termine findest du weiter unten im Seminarangebot.
Beide Wege gibt es in einer Ausrichtung für Kreditinstitute nach § 42 BWG und für Unternehmen der Realwirtschaft – du wählst einfach die Variante, die zu deinem Haus passt.
In vier Schritten zur standardkonformen Revision
Vom Statuscheck bis zum laufenden Update: So bringst du deine Revision Schritt für Schritt auf den neuen Stand.
Revisions-Check
Wo steht deine Revision heute?
- Quick-Check in 60 Sekunden
- Konformitäts-Ampel Rot–Gelb–Grün
- Handlungsfelder priorisieren
Seminar & Tool Box
Methodik aufbauen, Nachweise schließen.
- Live-Online & interaktiv
- Prüfungspläne & Arbeitspapiere
- Fallstudien aus der Prüfungspraxis
Zertifikat & Badge
Sachkunde dokumentiert nachweisen.
- S+P Certified Interne Revision
- Digital Badge für LinkedIn
- Nachweis für Qualitätsbeurteilung
C.O.R.E. Updates
Quartalsweise am neuesten Stand bleiben.
- Compliance & Regulatory
- Optimization & Exchange
- Kostenlos bei jeder Buchung
Deine Sicherheit & Qualität bei S+P
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Vom IPPF zu den Global Internal Audit Standards
Die Global Internal Audit Standards des IIA wurden im Jänner 2024 veröffentlicht und gelten seit Jänner 2025. Sie lösen die bisherigen International Standards for the Professional Practice of Internal Auditing ab – für alle Revisionsfunktionen, unabhängig von Branche und Aufsichtsregime. Wer sein Prüfungshandbuch noch gegen die alte Struktur führt, misst an einem Maßstab, den es nicht mehr gibt. Klappe die Themenbereiche auf und sieh, was sich konkret geändert hat.
Aufbau des Rahmenwerks
Definition der Internen Revision, Ethikkodex, zehn Kernprinzipien sowie Attribute Standards und Performance Standards als getrennte Bausteine.
Fünf Domänen, 15 Prinzipien und 52 Standards in einer durchgängigen Struktur – von Zweck und Ethik über die Steuerung der Funktion bis zur Durchführung der Prüfungen.
Zu tun: Prüfungshandbuch auf die neue Gliederung umstellen. Eine Umnummerierung der alten Verweise genügt nicht.
Verbindlichkeit der Vorgaben
Unterscheidung zwischen verbindlichen und empfohlenen Vorgaben, ergänzt um Umsetzungs- und Zusatzhinweise mit empfehlendem Charakter.
Je Standard drei Ebenen: die verbindliche Anforderung, Hinweise zur Umsetzung und Nachweisbeispiele, die zeigen, womit Konformität belegt wird.
Zu tun: Die Nachweisbeispiele sind der praktische Hebel – sie zeigen, was ein externer Beurteiler sehen will. Arbeitspapiere daran ausrichten.
Ethik und Professionalität
Eigenständiger Ethikkodex neben den Standards, mit vier Grundsätzen.
Als eigene Domäne in die Standards integriert, mit fünf Prinzipien: Integrität, Objektivität, Kompetenz, berufliche Sorgfalt und Vertraulichkeit. Ethik ist damit prüfbarer Bestandteil statt Anhang.
Aufsichtsorgan und Geschäftsleitung Wesentlich neu
Pflichten des Aufsichtsorgans wurden nur mittelbar über einzelne Standards angesprochen.
Eine eigene Domäne zur Steuerung der Revisionsfunktion benennt ausdrücklich, was Aufsichtsorgan und Geschäftsleitung bereitstellen müssen: Mandat, Unabhängigkeit, Ressourcen und Zugang.
Zu tun: Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss müssen ihre eigenen Pflichten kennen. Ein Standardwechsel, den nur die Revision kennt, führt zur Feststellung.
Revisionsstrategie Neu
Nicht gefordert. Gesteuert wurde über die Jahresplanung.
Die Revisionsleitung muss eine Strategie für die Funktion entwickeln, die an den Zielen der Organisation ausgerichtet ist – mit Zielbild, Maßnahmen und Erfolgsmessung.
Zu tun: Das ist die häufigste Lücke bei der Umstellung. Eine Jahresplanung ist keine Strategie.
Geschäftsordnung der Revision
Geschäftsordnung mit Zweck, Befugnis und Verantwortung.
Erweiterte Mindestinhalte, Verabschiedung durch das Aufsichtsorgan sowie ausdrückliche Regelung der Rollen von Aufsichtsorgan und Geschäftsleitung und der Zugangs- und Berichtswege.
Zu tun: Bestehende Geschäftsordnung gegen die neuen Mindestinhalte spiegeln und neu beschließen lassen.
Qualitätssicherung
Qualitätssicherungs- und Verbesserungsprogramm mit internen Beurteilungen und externer Beurteilung mindestens alle fünf Jahre.
Im Kern erhalten, ergänzt um eine verpflichtende Leistungsmessung mit Zielen und Kennzahlen für die Revisionsfunktion sowie die regelmäßige Berichterstattung darüber an das Aufsichtsorgan.
Konformitätsaussage
Bezugnahme auf die International Standards for the Professional Practice of Internal Auditing.
Bezugnahme auf die Global Internal Audit Standards. Nichtkonformität mit Auswirkung auf Prüfungsumfang oder Ergebnis ist dem Aufsichtsorgan offenzulegen.
Zu tun: Standardformulierungen in Berichtsvorlagen und Jahresbericht austauschen – der häufigste Flüchtigkeitsfehler.
Themenspezifische Pflichten Neu
Zusatzhinweise zu Einzelthemen, ausschließlich empfehlend.
Themenspezifische Anforderungen als neuer verbindlicher Bestandteil des Rahmenwerks – verpflichtend, sobald das jeweilige Thema Gegenstand einer Prüfung ist.
Zu tun: Veröffentlichungsstand laufend verfolgen. Anders als bloße Hinweise sind diese Vorgaben nicht optional.
Der Standardwechsel gilt seit über anderthalb Jahren – in vielen Revisionsabteilungen ist die Umstellung noch offen. Für die nächste externe Beurteilung und für die Abschlussprüfung ist der Konformitätsnachweis gegen die Global Internal Audit Standards zu führen, nicht gegen das alte Rahmenwerk. Im Seminar arbeitest du deine Revisionsfunktion Domäne für Domäne durch: Was ist bereits konform, wo fehlt der Nachweis, welche Dokumente müssen neu beschlossen werden.
Die Darstellung fasst die wesentlichen Änderungen zusammen und ersetzt nicht die Lektüre des Originaltextes. Maßgeblich sind die Global Internal Audit Standards des Institute of Internal Auditors in ihrer jeweils geltenden Fassung. Für Kreditinstitute treten die aufsichtsrechtlichen Anforderungen – insbesondere § 42 BWG und die FMA-Mindeststandards für die interne Revision – ergänzend hinzu.
Revisions-Check: Wo steht deine Interne Revision?
Zehn Kontrollfragen entlang der Global Internal Audit Standards, des § 42 BWG und der FMA-Mindeststandards. Hake ab, was in deiner Funktion bereits nachweisbar umgesetzt ist.
0 von 10 Kontrollpunkte geprüft
Konformitätsnachweis gegen die GIAS derzeit nicht führbar – es besteht ein Feststellungsrisiko bei externer Beurteilung und Abschlussprüfung. Der Zertifikats-Lehrgang baut das Fundament dafür auf.
Wo die Revision jetzt hinschauen muss
Vier Felder, die in kaum einem Prüfungsuniversum fehlen dürfen – und die ohne aktuelle Methodik schwer zu beurteilen sind.
IKT-Risiken und digitale Resilienz
Prüfung nach DORA für Institute, nach dem NISG 2026 für Unternehmen: Auslagerungen, Vorfallsmeldungen und Testverfahren gehören auf den Prüfstand.
Dein Nutzen: IT-Kontrollen belastbar beurteilen statt sie zu umgehen.
Nachhaltigkeitsberichterstattung
Auditierung nach CSRD und den europäischen Berichtsstandards: Wesentlichkeitsanalyse, Datenherkunft und Kontrollen entlang der gesamten Berichtskette.
Dein Nutzen: Lücken schließen, bevor die Abschlussprüfung sie findet.
EU AI Act und KI-Governance
Anforderungen an eingesetzte KI-Systeme, Prüfung von Modellen, Datengrundlagen und Verantwortlichkeiten – inklusive der Frage, wer Entscheidungen erklären kann.
Dein Nutzen: KI-Einsatz nachvollziehbar beurteilen statt ihn zu ignorieren.
Governance und Kontrollsystem
Prüfung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie der Wirksamkeit von Kontrollen im Spannungsfeld wachsender Regulatorik.
Dein Nutzen: Kontrollschwächen belegen statt sie zu vermuten.
Tool Box, Nachweis und Methodik
Du gehst mit Arbeitsmitteln aus dem Seminar, die im nächsten Prüfungsauftrag einsatzbereit sind.
Die S+P Tool Box
- Checklisten zur Konformität entlang der Domänen
- Prüfungsprogramme für die Fokusfelder
- Arbeitspapier- und Berichtsvorlagen
- Muster für Geschäftsordnung und Revisionsstrategie
- Aufbau eines Prüfungsuniversums
- Kennzahlenset für die Leistungsmessung
Methodik und Nachweis
- Agile Prüfung mit kürzeren Berichtszyklen
- Datenanalysen statt punktueller Stichproben
- Fallstudien aus realen Prüfungssituationen
- Zertifikat mit Ausweis der Inhalte
- Digital Badge für LinkedIn und Lebenslauf
- Fortbildungsnachweis für Aufsichtsorgan und Beurteiler
Das Radar-Update: Früherkennung im Quartalsrhythmus
Jede Buchung eines S+P Seminars oder Lehrgangs für 2026 enthält kostenfrei das quartalsweise Executive Update – damit Standardänderungen und neue Aufsichtsschwerpunkte dich nicht überraschen.
Quartalsscan aktiv · 4 Themenfelder im Blick
FAQ: Interne Revision, IIA-Standards & Seminare
Was ändert sich durch die Global Internal Audit Standards?
Die Struktur, die Verbindlichkeit und der Nachweis. Statt getrennter Bausteine gibt es fünf Domänen mit 15 Prinzipien und 52 Standards; je Standard sind Anforderung, Umsetzungshinweis und Nachweisbeispiele ausgewiesen. Neu sind außerdem die verpflichtende Revisionsstrategie und die ausdrücklichen Pflichten des Aufsichtsorgans.
Gelten die Standards auch außerhalb des Finanzsektors?
Ja. Die GIAS richten sich an alle Revisionsfunktionen, unabhängig von Branche und Aufsichtsregime. Für Kreditinstitute kommen die österreichischen Anforderungen aus § 42 BWG und den FMA-Mindeststandards ergänzend hinzu.
Wer muss in Österreich eine Interne Revision einrichten?
Für Kreditinstitute schreibt § 42 BWG eine unmittelbar den Geschäftsleitern unterstehende Einheit vor, die der laufenden und umfassenden Prüfung des Unternehmens dient; für kleinere Institute gelten Erleichterungen. Außerhalb des Finanzsektors ist die Einrichtung meist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber vom Corporate Governance Kodex und von Eigentümern zunehmend erwartet.
Wie oft ist eine externe Qualitätsbeurteilung erforderlich?
Mindestens alle fünf Jahre, ergänzt um laufende interne Beurteilungen. Neu hinzu kommt die verpflichtende Leistungsmessung mit Zielen und Kennzahlen samt Berichterstattung an das Aufsichtsorgan.
Was verlangt § 42 BWG konkret von der Berichterstattung?
Die interne Revision berichtet allen Geschäftsleitern und erstattet quartalsweise auch dem Vorsitzenden des Aufsichtsorgans sowie dem Prüfungsausschuss Bericht über Prüfungsgebiete und wesentliche Feststellungen. Der Vorsitzende berichtet in der nächstfolgenden Sitzung dem Aufsichtsorgan.
Für wen sind die Seminare geeignet?
Für Revisionsleitungen und Revisorinnen und Revisoren in Instituten und Unternehmen, für Quereinsteigende in die Interne Revision sowie für Mitglieder von Prüfungsausschüssen, die die Anforderungen an die Funktion einordnen wollen.
Welchen Nachweis erhalte ich nach dem Seminar?
Ein Zertifikat mit Ausweis der behandelten Inhalte sowie ein Digital Badge. Beides eignet sich als Fortbildungsnachweis gegenüber Geschäftsleitung, Aufsichtsorgan und externem Beurteiler.
Wie hält S+P die Inhalte aktuell?
Die Unterlagen werden zu jedem Seminartermin aktualisiert. Ergänzend informiert das quartalsweise C.O.R.E. Executive Update über Standardänderungen, neue themenspezifische Anforderungen und Aufsichtsschwerpunkte.



